Die Synagoge in Hechingen

Hechinger Synagoge - Kultur-, Gedenk- und Gebetsstätte. Foto: Manuel Werner, alle Rechte vorbehalten!
Hechinger Synagoge: Kultur-, Gedenk- und Gebetsstätte.

In Hechingen war im Jahr 1842 ein Viertel der Einwohner jüdisch. Die Synagoge war der Mittelpunkt der Gemeinde.

 

Im November 1938 demolierte die SA die Inneneinrichtung der Synagoge an der Stadtmauer. Abgebrannt wurde sie damals nur deswegen nicht, weil ein Übergreifen der Flammen auf eng angebaute benachbarte Häuser befürchtet wurde. Gemeindemitglieder und andere als jüdisch eingestufte Hechinger wurden verfolgt und viele in der Shoa ermordet.

Die Decke mit Kuppel, Synagoge Hechingen, Foto: mit freundlicher Genehmigung von www.foto-keidel.de, alle Rechte vorbehalten!
Die prächtige Decke der Synagoge, Foto: www.foto-keidel.de

Heute ist die Synagoge dank der "Initiative Hechinger Synagoge" restauriert und ein Kulturdenkmal.

Auf der ehemaligen Frauenempore kann eine ständige Ausstellung zur Geschichte der jüdischen Gemeinde Hechingen besucht werden. Die "Initiative Alte Synagoge Hechingen" organisiert unter anderem kulturelle Veranstaltungen in der Synagoge.

 

Die Synagoge ist von April bis September sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

Der Eintritt beträgt 2 €, Schüler und Studenten haben freien Eintritt, mehr hierzu unter "Führungen".

 

Am Europäischen Tag der jüdischen Kultur, der immer am 1. Sonntag im September stattfindet, gibt es eine Führung.

Ansonsten vermittelt das Bürger- und Tourismusbüro der Stadt Hechingen Führungen durch die Synagoge (Telefon 07471/940-211 bis -214). Die Synagoge finden Sie in der Goldschmiedstraße 20.

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 - Themen: Synagoge Hechingen, Alte Synagoge Hechingen, jüdische Geschichte Hechingens, inhaltlich verantwortlich/Text: Manuel Werner