Programm der INITIATIVE HECHINGER SYNAGOGE e.V.

Über die Webseite können keine Reservierungen etc. vorgenommen werden.

 

Bezüglich Veranstaltungen wenden Sie sich bitte an diese Adresse: "Initiative Hechinger Synagoge e. V.", E-Mail: info@alte-synagoge-hechingen.de,Tel. 07471/6628. Hierbei gibt es generell nur Abendkasse. Falls Vorverkauf über RESERVIX oder über Tel. 074778611 möglich ist, ist dies im Programm vermerkt.

 

"Karten für die Reihe "Hechinger Musiker zu Gast in der Synagoge" gibt es nur an der Abendkasse.

 


Der Trägerverein "Initiative Hechinger Synagoge e.V." unter dem Vorsitz
von Lothar Vees und Kornelia Maas hat ungefähr 100 Mitglieder. Als Kassier
fungiert Wilfried Schenkel.

1-2019

Die letzte Veranstaltung des 1. Halbjahres:


Europäischer Tag der jüdischen Kultur

Sonntag, 1. September 2019, 11:00 Uhr

Porträts jüdischer Geiger: Heinrich Wilhelm Ernst

Konzert mit Jochen Brusch (Violine) und Clemens Müller (Klavier)

Heinrich Wilhelm Ernst (1814-1865) war einer der größten Violinvirtuosen aller Zeiten. Sein Ruhm kam zu seinen Lebzeiten dem Paganinis gleich, der während seiner Jugend sein Vorbild war und den er sogar in späteren Jahren in gewisser Hinsicht übertraf. Aber im Gegensatz zu Paganini war das Dämonische nicht Teil von Ernsts Wesens, denn er wurde von den Zeitgenossen als die denkbar liebenswürdigste und charmanteste Persönlichkeit beschrieben. Im Laufe seiner brillanten, aber relativ kurzen Karriere musizierte Ernst mit den Spitzen des damaligen Musiklebens, beispielsweise mit Felix Mendelssohn, Fréderic Chopin, Franz Liszt, Hector Berlioz, Richard Wagner und Clara Schumann. Im Gegensatz zu Paganini war Ernst auch ein hervorragender Kammermusiker. Unvergessen waren seine Konzerte für die „London Beethoven Society“, in denen er als Primarius zusammen mit Joseph Joachim, Henryk Wieniawski und Alfredo Piatti u.a. die späten Quartette Beethovens erstmalig nach dem Tode des Komponisten aufführte. Seine eigenen gediegenen Werke gehen weit über das rein Virtuose hinaus und sind vom Geist der deutschen Romantik durchwoben. Dennoch befinden sich unter ihnen einige spektakuläre Stücke, die die Violinvirtuosität zeittypisch auf die Spitze treiben. Ernst geriet im Laufe der Jahre nahezu in Vergessenheit, wozu die Zeit nach 1933 nicht unwesentlich beigetragen hat. Erst während der letzten Jahre ist er durch zahlreiche Einspielungen und eine neu erschienene, hochinteressante Biographie wieder mehr ins Licht der Musikliebhaber und Geigenenthusiasten gerückt.

Jochen Brusch, der sich lange mit dem Werk von Heinrich Wilhelm Ernst beschäftigt hat, darf als ein Kenner dieser Musik bezeichnet werden. Aufgeführt werden so bekannte Kompositionen wie die „Ungarischen Weisen“, das „Rondo Papageno“ sowie das legendäre fis-moll Violinkonzert. Wie immer wird Brusch auf interessante und bisweilen humorvolle Art durch das Programm führen. Clemens Müller am Flügel ist – wie immer - ein Garant für inspirierende Zusammenarbeit. Es darf ein weiteres intensives Musikerlebnis im Rahmen der Reihe „Porträts jüdischer Geiger“ erhofft werden.

Eintritt: €12 / ermäßigt €10 / SchülerInnen und Studierende €5

2 - 2019

Interkulturelle Woche

 

Samstag, 21. September 2019, 20:00 Uhr

 

Ein ganz normales Leben
Lesung mit Gesang von VocAlma

VocAlma lassen in „Ein ganz normales Leben“ Mutter und Vater der Tochter erzählen. Es geht um Kindheitserinnerungen an Krieg, Flucht und Vertreibung aus Ungarn und Jugoslawien und Geschichten von Sehnsucht, Hoffnung, Integration und Liebe. Untermalt wird dies mit mehrstimmigen Gesängen aus Osteuropa und Liedern der Roma in der jeweiligen Originalsprache. Die Gesänge lassen die besondere Stimmung der Geschichten durch ihren Klang vertiefen und nachspüren.

Leitung: Gabriele Czimer

Eintritt: frei, um Spenden wird gebeten.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Interkulturellen Woche Hechingen.

Dienstag, 24. September 2019, 19:00 Uhr

Antisemitismus als Folge von Verschwörungstheorien
Vortrag von Dr. Michael Blume, Antisemitismusbeauftragter der Landesregierung Baden-Württemberg

Wie sind der weltweite Rechtspopulismus und Rassismus zu erklären? Welche Rolle spielen Verschwörungstheorien bei Antisemitismus und Islamphobie? Und welche Rolle nehmen dabei die digitalen Medien ein?

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft Zollernalbkreis.

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.

 



Sonntag, 29. September 2019, 20:00 Uhr

Klavierkonzert mit Valerij Petasch

Valerij Petasch, Ehrenmitglied der Internationalen Chopin-Society Chicago-Moskau für herausragende Chopin-Interpretation, gastiert in der Alten Synagoge Hecingen.

Franz Schubert und Friedrich Liszt – Ständchen
Franz Schubert - Impromtu Ges Dur
Frédèric Chopin - Nocturne Cis Moll
Frédèric Chopin - Impromtu Fis Dur op 36
Felix Mendelssohn - Rondo capriccioso
Pause
Moritz Moschkovsi - drei Etüden
Eigenkompositionen von Valerij Petasch

Eintritt: €20 / ermäßigt €15



Sonntag, 13. Oktober 2019, 14:00 Uhr und 16:00 Uhr

Führung zu Leon Schmalzbach durch die Jugendguides der Initiative Hechinger Synagoge

Die Jugendguides Carina Holocher, Nicole Osikowski und Linda Sum stellen in ihrer Führung Leon Schmalzbach (1882-1942), den letzten Rabbinatsverweser, Lehrer und Vorsänger der jüdischen Gemeinde Hechingens vor. Leon Schmalzbach war ab 1908 in Hechingen tätig, erteilte Religionsunterricht an der Israelitischen Volksschule und an den Hechinger Schulen, war Komponist, diente als deutscher Soldat im Ersten Weltkrieg und entdeckte Höhlen auf der Schwäbischen Alb. Nach der Pogromnacht 1938 wurde er nach Dachau eingeliefert und 1941 nach Riga deportiert.

Eintritt: €2 / SchülerInnen und Studierende frei



Tübinger Jazz & Klassik Tage

Samstag, 19. Oktober 2019, 20:00 Uhr

Sin Palabras

Konzert des Cuarteto SolTango

Das Cuarteto SolTango steht für authentischen Tango mit orchestralem Klang und kammermusikalischem Esprit. Vereint interpretieren die vier Musiker in der einzigartigen Besetzung Violine, Violoncello, Bandoneón und Klavier klassischen Tango der „Goldenen Ära“ von Aníbal Troilo und Juan D'Arienzo bis hin zum Tango Nuevo von Astor Piazzolla und Osvaldo Pugliese in kunstvoller Instrumentierung von Martin Klett.

Das Quartett hat auf zahlreichen internationalen Festivals gespielt, u.a. dem Grachtenfestival Amsterdam und dem Heidelberger Frühling.

Thomas Reif – Geige
Karel Bredenhorst – Cello
Andreas Rokseth – Bandoneón
Martin Klett – Klavier

Eintritt: €20 / ermäßigt €15. Karten über www.reservix.de

Eine Veranstaltung im Rahmen der Tübinger Jazz & Klassik Tage 2019.



Dienstag, 5. November 2019, 19:00 Uhr

„Denn der HERR tröstet Zion … und macht ihre Wüsten wie Eden…“ (Jesaja 51,3): Erfolge und Herausforderungen des Jüdischen Nationalfonds - Keren Kayemeth leIsrael

Die Wüste zum Blühen bringen – ein Traum, der in Israel Wirklichkeit geworden ist. Seit 1901 ist der Jüdische Nationalfonds – Keren Kayemeth leIsrael (JNF-KKL) maßgeblich am Aufbau und an der Entwicklung des Landes Israel beteiligt. Er engagiert sich im Umweltschutz, forstet Wälder auf, schafft Grüngürtel, baut Wasserreservoire und erschließt landwirtschaftliche Nutzflächen und Erholungsgebiete. Mit Hilfe von Spenden aus der ganzen Welt sichert er eine bessere nachhaltige Zukunft für alle Bewohner des Landes. Während im Rest der Welt Wälder gerodet werden und Wüsten sich ausbreiten, gelingt in Israel seit Jahrzehnten das Gegenteil: Die Anzahl der Bäume nimmt zu. Seit der Gründung des JNF-KKL wurden über 250 Millionen Bäume gepflanzt, eine Waldfläche von 120.000 Hektar. Das entspricht 7,3 Prozent des Landes – im mediterranen Raum eine Spitzenleistung!

Johannes Guagnin, JNF-KKL Hauptdelegierter und Forstingenieur, berichtet über Flora und Fauna und das Naturbild im Alten Testament, den Wandel der Landschaften über die Jahrtausende bis zum modernen Staat Israel und wie es gelungen ist, das Land heute nach jahrhundertelanger Abholzung wieder grün und nutzbar zu machen.

Eintritt: €8 / ermäßigt €6



81 Jahre Pogromnacht

Sonntag, 10. November 2019, 18:30 Uhr

Ökumenisches Abendgebet in der Stiftskirche St. Jakobus, Kirchplatz, 72379 Hechingen.

 

 


Sonntag, 10. November 2019, 19:00 Uhr

„Die Gedächtnislosen“ – Erinnerung als Fundament Europas

Vortrag von Géraldine Schwarz

Der deutsche Großvater, Mitglied der NSDAP, kauft 1938 ein jüdisches Unternehmen in Mannheim. Nach dem Krieg weigert er sich, den einzigen Überlebenden der Fabrikantenfamilie zu entschädigen. Der französische Großvater dient im Vichy-Regime in dem Gebiet als Gendarm, wo jüdische Bürgerinnen und Bürger in Razzien aufgegriffen werden.

Diese Funde in ihrer eigenen Familiengeschichte sind für Géraldine Schwarz der Auslöser für die Recherchen zu ihrem Buch „Die Gedächtnislosen – Erinnerungen einer Europäerin“ (Secession 2018). Sie bemerkt, wie unterschiedlich ihre Verwandten in Deutschland und Frankreich mit der Vergangenheit umgehen – und sie zieht die Parallelen zur Aufarbeitung der nationalen Geschichte in den beiden Ländern. Im Mittelpunkt steht dabei die Geschichte der Mitläufer.

Géraldine Schwarz bettet ihre Familiengeschichte in die große Geschichte ein und spannt den Bogen von der NS-Zeit bis zum krisengeschüttelten Europa unserer Gegenwart. Entlang dreier Generationen ihrer Familie zeichnet die Autorin den von Kontroversen geprägten Weg der Erinnerungsarbeit nach, die sie als einen Grundstein der Demokratie in Deutschland versteht. In Frankreich, wie in vielen Ländern Europas, hat man die Bevölkerung dagegen stets als Opfer dargestellt und es versäumt, durch Erinnerungsarbeit den Sinn für individuelle Verantwortung zu vermitteln.

Die späte oder unvollständige nationale Auseinandersetzung mit der Kollaboration wie etwa in Italien, Österreich, Ungarn und in der ehemaligen DDR sei der Nährboden für den heutigen Rechtspopulismus, so die hochbrisante These des Werks. Ihr Buch ist auf sehr persönliche Weise ein vehementes Plädoyer für eine Erneuerung der Erinnerungsarbeit, mit der die Demokratie in Europa gestärkt und vor Geschichtsrevisionismus und Populismus geschützt werden soll. Es plädiert auch für die Stiftung einer positiven europäischen Identität als einem Kontinent, der zwei Totalitarismen besiegt hat und dem es unter großer Mühe gelungen ist, die Freiheit und den Frieden zurückzuerobern.

Géraldine Schwarz (geboren 1974), Autorin, Journalistin, Dokumentarfilmerin, ehemalige Deutschland-Korrespondentin der Agence France Presse, hat als Kind einer deutsch-französischen Ehe gespürt, welche Unterschiede es in den Gesellschaften diesseits und jenseits des Rheins gab – und welche Vorbehalte. Für sie wurde die deutsch-französische Aussöhnung darum zu einem sehr persönlich erfahrbaren europäischen Friedensprojekt. Ihr Buch ist auch eine Erinnerung daran, welche politischen Anstrengungen notwendig waren, um nationales Denken zu überwinden und eine gemeinschaftliche europäische Perspektive zu entwickeln und umzusetzen.

„Die Gedächtnislosen“ wurde mit dem Prix du livre européen 2018, dem Winfried-Preis der Stadt Fulda 2019 und dem NordSud International Prize for Literature and Science der Pescarabruzzo Foundation in Italien ausgezeichnet. Das Buch ist bislang in zehn Sprachen übersetzt worden.

Eintritt: frei, um Spenden wird gebeten.



Klang-Labor 2019 „Das Festival“

Am 15. und 16. November 2019 findet das Klang-Labor Festival mit international renommierten Musikern und der aus zahlreichen Funk, Fernseh- und Theaterproduktionen bekannten Schauspielerin Hélène Grass statt.

Helene Grass – Einführung, Sprecherin
Irina Simon-Renes – Violine
Kirill Zwegintsov – Klavier
Raphael Schenkel – Klarinette
Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Hechingen

In Kooperation mit Klang Labor Hechingen e.V. und dem Gymnasium Hechingen.


Freitag, 15. November 2019, 19:00 Uhr

Igor Stravinsky, “Die Geschichte vom Soldaten“ und Werke von Claude Debussy, Maurice Ravel und Darius Milhaud.

Eintritt: €20 / ermäßigt €15 / SchülerInnen und Studierende frei.


Samstag, 16. November 2019, 19:00 Uhr

Igor Stravinsky und seine Zeit: Werke von Béla Bartók und Aram Chatschaturjan.

Eintritt: €20 / ermäßigt €15 / SchülerInnen und Studierende frei.



Freitag, 22. November 2019, 19:00 Uhr

Konzert von Christof Stählins Dichterschule SAGO

mit Max Prosa, Claudia Fink und Martin Betz

Der Dichtersänger Christof Stählin (1942-2015) war einer der berühmtesten Söhne der Hohenzollernstadt. Er hinterließ nicht nur ein umfangreiches Werk, sondern auch eine eigene Dichterschule, zu denen zahlreiche Songwriter, Liedermacher und Kabarettisten aus dem ganzen deutschsprachigen Raum zählen. Seit 2017 findet einmal jährlich ein Konzert von Stählin-Schülern in Hechingen statt, bei dem sowohl Lieder der teilnehmenden Künstler als auch Lieder des 2015 verstorbenen Meisters erklingen. 2019 findet dieses Konzert erstmals in der Alten Synagoge Hechingen statt. Dabei sein werden mit Martin Betz Stählins erster Schüler, mit Claudia Fink Stählins letzte von ihm selbst aufgenommene Schülerin sowie Max Prosa, der sich mit seinen deutschsprachigen, rebellisch-gefühlvollen Songs zwischen Rio Reiser und Bob Dylan bundesweit eine große Fangemeinde erspielt hat und die Songs seines neuen Albums “Mit anderen Augen” in der Tasche hat.

Eintritt: €18



Samstag, 30. November 2019, 19:00 Uhr

Musik verbindet: „A Wes Montgomery Guitar Night to Remember“

Jazz-Konzert mit Martin Scales

Martin Scales, deutsch-englischer Jazzgitarrist, wurde bekannt durch Auftritte mit Klaus Doldingers „Passport“, Till Brönner, Joo Kraus u.v.m. Zusammen mit Bassist Thomas Heidepriem (HR Big Band), Pianist Martin Schrack und Schlagzeuger Michael Kersting präsentiert er die „Wes Montgomery Guitar Night to Remember“. Der gitarristische Prolog wird von einem regionalen Musiker übernommen. In der Pause gibt es Getränke in der Galerie Schönherr.

Eintritt: €18 / ermäßigt €15. Vorverkauf über „ Das Buch“, Obertorplatz 12, 72379 Hechingen. Reservierung: uro-hechingen@t-online.de



Mittwoch, 4. Dezember 2019, 19:00 Uhr

„… mit dir, Lili Marleen?“

Konzert mit dem Musikkurs der Klassenstufe 12 sowie dem Großen Chor des Gymnasiums Hechingen, Leitung: Cornelia Prauser und Wolfgang Nägele

Zahlreiche Mythen und offene Fragen ranken sich um „Lili Marleen“: „Lili Marleen“, das Lied der Generation, deren Jugend durch Hitler zerstört wurde? „Lili Marleen“, ein Propagandalied im Dienste des Regimes? Oder vielmehr doch ein Lied, das Wehrkraft zersetzend wirkte? Ein missbrauchtes Lied oder ein Schuss, der nach hinten losging? „Lili Marleen“ - gar eine Friedenshymne? Überhaupt: Wer ist die Besungene? Welches Frauenbild verbirgt oder enthüllt das Lied? Und was sagt uns eigentlich die Musik, wenn wir den Text weglassen?

Der Musikkurs 12 und der Große Chor des Gymnasiums Hechingen werden versuchen, diese Gedanken musikalisch zu reflektieren und Fragen zu beantworten. Dabei stehen Werke von Kurt Weill und Dimitri Schostakowitsch ebenso auf der Programmfolge wie Lieder und Chansons gegen den Krieg oder Schlager aus der Zeit, in der „Lili Marleen“ entstand.

Eintritt: frei, um Spenden wird gebeten.



5 nach 4: Kultur am Sonntagnachmittag

Sonntag, 15. Dezember 2019, 16:05 Uhr

„Eine russische Winterreise“ ... mit Puschkin, Tschechow und bitterkalten Märchen

Literatur und Musik mit Rudolf Guckelsberger (Sprecher) und Ulrich Schlumberger (Akkordeon)

Rudolf Guckelsberger und Ulrich Schlumberger laden Sie ein zu einer unterhaltsamen literarisch-musikalischen Schlittenpartie auf den Spuren von „Väterchen Frost“! Marja und Wladimir lieben sich und wollen, gegen den Willen ihrer Eltern, heiraten. Winternacht. Heimlicher Aufbruch. Marja findet schließlich die verabredete Kapelle und heiratet. Aber nicht Wladimir! – Was der russische Nationaldichter Alexander Puschkin da in seiner Erzählung „Der Schneesturm“ entfaltet, ist eine humorige Verwechslungsgeschichte, die uns mitten in das Winterwunderland schlechthin entführt. Zu ihm gesellen sich die schöne Nadja und der schreckensbleiche Iwan Petrowitsch ... in skurrilen Geschichten des nicht minder berühmten Erzählers Anton Tschechow (er starb 1904 in Badenweiler) sowie das märchenhafte „Schneekind“ und ... eine böse Stiefmutter!

Eintritt: €12 / ermäßigt €10



5 nach 4: Kultur am Sonntagnachmittag

12. Januar 2020, 16:05 Uhr

Neujahrskonzert mit dem Frielinghaus Ensemble

Das Neujahrskonzert mit Gustav Frielinghaus, dem Hamburger Geiger und Primarius des Amaryllis Quartetts, ist schon zu einer Tradition in der Alten Synagoge Hechingen geworden.

Alexander Borodins unvollendetes Sextett d-Moll basiert auf russischen Volksmelodien, während in Peter Iljitsch Tschaikowskys „Souvenir de Florence“ der langsame Satz eine Mondnacht am Ufer des Arno assoziieren könnte und sich Violine und Cello in einem Gondellied zu einem leidenschaftlichen Liebesduett steigern. Ebenso ist Antonín Dvořáks Streichsextett a-Dur eine musikalische Mischung, in der sich Böhmische Volksmusik und Inspirationen aus Wien durch Dvořáks Mentor Johannes Brahms vereinen und die berühmten Slawischen Tänze ebenfalls durchklingen.

Alexander Borodin Streichsextett d-Moll op. Post.
Antonín Dvořák Streichsextett a-Dur, op. 48
Peter Iljitsch Tschaikowsky „Souvenir de Florence“ op. 70

Gustav Frielinghaus, Leonard Fu - Violine
Alejandro Regueira Caumel, Sào Soulez Larivière - Viola
Oliver Léonard, Mathis Merkle - Violoncello

Eintritt: €20 / ermäßigt €15



Hohenzollerisches Landesmuseum
Schloßplatz 5
72379 Hechingen
https://www.hzl-museum.de/

Dienstag, 14. Januar 2020 bis Sonntag, 1. März 2020

Ausstellung: „Ich habe den Krieg verhindern wollen – Georg Elser und das Attentat vom 8. November 1939“

Das Hohenzollerische Landesmuseum zeigt die Wanderausstellung „Ich habe den Krieg verhindern wollen – Georg Elser und das Attentat vom 8. November 1939“ der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (https://www.gedenkstaetten-bw.de/ausstellung_elser.html).

Öffnungszeiten und Eintrittspreise entnehmen Sie bitte der Webseite des Hohenzollerischen Landesmuseums: https://www.hzl-museum.de/de/Information/Information

Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Weiter! Mit Widerstand“ des Weiter! Bildungsnetzes Hechingen.



Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Sonntag, 26. Januar 2020, 19:00 Uhr

Georg Elser - gegen Hitler, gegen den Krieg

Vortrag von Josef Seibold (Georg Elser Gedenkstätte Königsbronn)

Georg Elser (* 4. Januar 1903 in Hermaringen + 9. April 1945 im KZ Dachau) führte am 8. November 1939 ein gescheitertes Attentat auf Adolf Hitler im Münchner Bürgerbräukeller aus. Er gehörte somit zu den aktiven Widerstandskämpfern gegen den Nationalsozialismus.

In seinem Vortrag anlässlich des Tags des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus wird Josef Seibold von der Georg Elser Gedenkstätte Königsbronn darstellen, wie unglaublich schnell innerhalb von knapp 18 Monaten die nationalsozialistische Diktatur im Deutschen Reich errichtet wurde und wie die von Josef Goebbels gesteuerte NS-Propaganda die Menschen verführte. Herr Seibold wird auf die Lebenserfahrungen Georg Elsers und seine Motive, die „Obersten“ der NS-Führung (Adolf Hitler, Josef Goebbels, Hermann Göring) töten zu wollen, eingehen sowie die Planung, Durchführung und den Zeitpunkt des Attentats beleuchten. Frei nach Immanuel Kant bedeutet das Beispiel Georg Elsers für Josef Seibold: „sapere aude!“ - „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“

Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Weiter! Mit Widerstand“ des Weiter! Bildungsnetzes Hechingen.

Eintritt: frei, um Spenden wird gebeten.



Tora-Lernkreis

16.9.2019
14.10.2019 (Sukkot)
4.11.2019
13.1.2020
10.2.2020 (Tu biShvat)
9.3.2020 (Erev Purim)

 

Allgemeine Öffnungszeiten

Öffnungszeiten: Die Synagoge ist sonntags von 14h bis 17h geöffnet. Der Eintritt beträgt 2 €, Schüler und Studenten haben freien Eintritt. 

Auf Ihren Besuch, Ihre Spende oder auch Ihre Mitgliedschaft freut sich die

Initiative Hechinger Synagoge e.V.,

Heiligkreuzstraße 55,

72379 Hechingen

IBAN:  DE95 6535 1260 0079 0479 08BIC:  SOLADES1BAL (Sparkasse Zollernalb)

 

Enthaltene Personen und Gruppen: Lea Fleischmann, Johanna Pommranz, Joachim Hahn, Kurt Weill, Rudolf  Guckelsberger, Norbert Kirchmann, Sopralaria, Sabine Kreutzberger, Veronique Simons, Wilu Mann, Christiane Schmidt, Mössinger Vokalensemble, Verein Alte Synagoge Hechingen