Programm der INITIATIVE HECHINGER SYNAGOGE e.V.

Über die Webseite können keine Reservierungen etc. vorgenommen werden.

 

Bezüglich Veranstaltungen wenden Sie sich bitte an diese Adresse: "Initiative Hechinger Synagoge e. V.", E-Mail: info@alte-synagoge-hechingen.de,Tel. 07471/6628. Hierbei gibt es generell nur Abendkasse. Falls Vorverkauf über RESERVIX oder über Tel. 074778611 möglich ist, ist dies im Programm vermerkt.

 

"Karten für die Reihe "Hechinger Musiker zu Gast in der Synagoge" gibt es nur an der Abendkasse.

 


Der Trägerverein "Initiative Hechinger Synagoge e.V." unter dem Vorsitz
von Lothar Vees und Kornelia Maas hat ungefähr 100 Mitglieder. Als Kassier
fungiert Wilfried Schenkel.

1 - 2019

Sonntag, 21. Juli 2019, 20:00 Uhr

Verfemt – verfolgt – verstummt: Lieder gegen das Vergessen

Konzert mit dem Frauenchor Tübingen e.V.

Ein besonderes Konzert an einem besonderen Ort: Am 21. Juli 2019 um 20 Uhr in der Alten Synagoge Hechingen schlägt der Frauenchor Tübingen mit seinem diesjähriges Programm eine Verbindung zu Künstlern, die während des Nationalsozialismus verfolgt und verboten wurden, so zum Beispiel Erich Korngold, Mordechai Gebirtig, Victor Ullmann, Rosi Wertheim, Rose Ausländer, Hanns Eisler und andere. Die restaurierte Synagoge in Hechingen bietet dazu einen ausdrucksvollen, berührenden Rahmen. Unterstützt werden die Sängerinnen von einem Tenor sowie vom Tübinger Komponisten und Pianisten Herwig Rutt, der auch einige Arrangements beigesteuert hat und seit Jahren immer wieder mit dem Chor zusammenarbeitet.

Der Frauenchor Tübingen besteht seit mehr als 30 Jahren und wird seit dem Jahr 2000 von Daniela Schüler geleitet. Das Repertoire umfasst neben Werken aus Klassik und Romantik besonders auch die Chormusik des 20. und 21. Jahrhunderts; regelmäßig werden Auftragskompositionen regionaler Komponisten (Gerhard Steiff, Herwig Rutt, Susan Nurmi-Schomers) uraufgeführt. Der Chor gestaltet jährliche Konzerte in Tübingen und Reutlingen, arbeitet gern und oft mit anderen Künstlern zusammen und beteiligt sich mit kürzeren Auftritten an Veranstaltungen im lokalen Kulturleben. Die Begeisterung für musikalischen Ausdrucksreichtum, Witz und schräge Töne kommt in temperamentvollen Interpretationen zum Ausdruck.

Eintritt: Frei, um Spenden wird gebeten.


Europäischer Tag der jüdischen Kultur

Sonntag, 1. September 2019, 11:00 Uhr

Porträts jüdischer Geiger: Heinrich Wilhelm Ernst

Konzert mit Jochen Brusch (Violine) und Clemens Müller (Klavier)

Heinrich Wilhelm Ernst (1814-1865) war einer der größten Violinvirtuosen aller Zeiten. Sein Ruhm kam zu seinen Lebzeiten dem Paganinis gleich, der während seiner Jugend sein Vorbild war und den er sogar in späteren Jahren in gewisser Hinsicht übertraf. Aber im Gegensatz zu Paganini war das Dämonische nicht Teil von Ernsts Wesens, denn er wurde von den Zeitgenossen als die denkbar liebenswürdigste und charmanteste Persönlichkeit beschrieben. Im Laufe seiner brillanten, aber relativ kurzen Karriere musizierte Ernst mit den Spitzen des damaligen Musiklebens, beispielsweise mit Felix Mendelssohn, Fréderic Chopin, Franz Liszt, Hector Berlioz, Richard Wagner und Clara Schumann. Im Gegensatz zu Paganini war Ernst auch ein hervorragender Kammermusiker. Unvergessen waren seine Konzerte für die „London Beethoven Society“, in denen er als Primarius zusammen mit Joseph Joachim, Henryk Wieniawski und Alfredo Piatti u.a. die späten Quartette Beethovens erstmalig nach dem Tode des Komponisten aufführte. Seine eigenen gediegenen Werke gehen weit über das rein Virtuose hinaus und sind vom Geist der deutschen Romantik durchwoben. Dennoch befinden sich unter ihnen einige spektakuläre Stücke, die die Violinvirtuosität zeittypisch auf die Spitze treiben. Ernst geriet im Laufe der Jahre nahezu in Vergessenheit, wozu die Zeit nach 1933 nicht unwesentlich beigetragen hat. Erst während der letzten Jahre ist er durch zahlreiche Einspielungen und eine neu erschienene, hochinteressante Biographie wieder mehr ins Licht der Musikliebhaber und Geigenenthusiasten gerückt.

Jochen Brusch, der sich lange mit dem Werk von Heinrich Wilhelm Ernst beschäftigt hat, darf als ein Kenner dieser Musik bezeichnet werden. Aufgeführt werden so bekannte Kompositionen wie die „Ungarischen Weisen“, das „Rondo Papageno“ sowie das legendäre fis-moll Violinkonzert. Wie immer wird Brusch auf interessante und bisweilen humorvolle Art durch das Programm führen. Clemens Müller am Flügel ist – wie immer - ein Garant für inspirierende Zusammenarbeit. Es darf ein weiteres intensives Musikerlebnis im Rahmen der Reihe „Porträts jüdischer Geiger“ erhofft werden.

Eintritt: €12 / ermäßigt €10 / SchülerInnen und Studierende €5

 


Tora-Lernkreis

 

mit Prof. Dr. Oliver Dyma (Tel. 07471/617340 Email: oliver@dyma.net)

in Kooperation mit dem Stuttgarter Lehrhaus – Stiftung für interreligiösen Dialog

Termine: montags, 18:30 bis 20:00 Uhr, Alte Synagoge Hechingen

Wir lesen die Auslegungen von Gabriel Strenger, Jüdische Spiritualität in der Tora und den jüdischen Feiertagen (Basel 2016).

25. März 2019

29. April 2019

27. Mai 2019

24. Juni 2019

22. Juli 2019

Der Unkostenbeitrag für die Teilnahme beträgt €5 pro Sitzung.

Allgemeine Öffnungszeiten

Öffnungszeiten: Die Synagoge ist sonntags von 14h bis 17h geöffnet. Der Eintritt beträgt 2 €, Schüler und Studenten haben freien Eintritt. 

Auf Ihren Besuch, Ihre Spende oder auch Ihre Mitgliedschaft freut sich die

Initiative Hechinger Synagoge e.V.,

Heiligkreuzstraße 55,

72379 Hechingen

IBAN:  DE95 6535 1260 0079 0479 08BIC:  SOLADES1BAL (Sparkasse Zollernalb)

 

Enthaltene Personen und Gruppen: Lea Fleischmann, Johanna Pommranz, Joachim Hahn, Kurt Weill, Rudolf  Guckelsberger, Norbert Kirchmann, Sopralaria, Sabine Kreutzberger, Veronique Simons, Wilu Mann, Christiane Schmidt, Mössinger Vokalensemble, Verein Alte Synagoge Hechingen