Geschichte der Gemeinde

ההיסטוריה של הקהילה

Unter dem Schutz der Grafen kommen Juden nach Hechingen, Detail aus dem Rathausbrunnen Hechingen,  Bildhauer: Klaus Ringwald, Guss: Hans Mayr, Foto: Manuel Werner, alle Rechte vorbehalten
Unter dem Schutz der Grafen kommen Juden nach Hechingen, Detail aus dem Hechinger Rathausbrunnen, beim Anklicken wird das Motiv besser ersichtlich, Foto: Manuel Werner

Erste Erwähnungen von Juden in Hechingen

 

Die erste Erwähnung eines Juden in Hechingen kennen wir aus dem Jahr 1435. Weiter nennt eine Akte von 1490 einen Hechinger Juden namens "Salme".

 

Die erste jüdische Gemeinde

Sterne an der Decke der Synagoge Hechingen, Foto: M. Werner

In der ersten Häflte des 16. Jahrhunderts bildete sich eine erste jüdische Gemeinde, denn eine Quelle, in der eine "Juden Schuol" erwähnt ist, kündet von einer Synagoge aus dem Jahr 1544, die es zu jener Zeit bereits eine Zeitlang gegeben hatte. Mit "Juden Schuol", das heißt "Judenschule", ist eine Synagoge gemeint. Auf Jiddisch heißt eine Synagoge "Schul" (שול).

Da für einen Synagogengottesdienst immer ein Minjan, das heißt zehn religionsmündige Männer, nötig ist, haben damals mehrere Familien in Hechingen gelebt. So erwähnt ein Lagerbuch aus jener Zeit, dass in Hechingen zehn jüdische Haushaltungen in sechs eigenen Wohnungen in Hechingen zu verzeichnen waren. Für die Duldung zahlte jede jüdische Familie ein Schutzgeld an den Grafen von Hohenzollern, insgesamt beliefen sich diese im Judenschutzbrief dokumentierten Zahlungen jährlich auf 181 Gulden, dazu kamen weitere Zahlungen bei Beerdigungen.

Zwei Jahre nach dieser ersten Erwähnung einer Synagoge, im Jahr 1546, kaufte diese erste Hechinger Gemeinde das Haus mit der Judenschule ("Juden Schuol", Synagoge) für 50 Pfund Heller.

Aus dem von den Zünften kontrollierten Handwerk und aus der Landwirtschaft waren Juden weitgehend ausgeschlossen. Es gab nur wenige Ausnahmen, so gab es in Hechingen zu jener Zeit zwei jüdische Glaser: Feifel und Salman den Alten.[1]  Dafür durften Juden Handel betreiben und Geld gegen Zinsen verleihen. Letzteres war Christen von ihrer Kirche her verboten.

Animation: M. Werner

Das Ende der ersten jüdischen Gemeinde

 

In Hechingen hatten 52 Bürger hohe Schulden, als Graf Eitelfriedrich I. ("der Prächtige") von Hohenzollern-Hechingen im Jahr 1576 an die Regierung kam. Als er seinen Untertanen gleichzeitig aufs Schärfste Kauf- und Handelsgeschäfte mit Juden untersagte, kam dies einer Ausweisung aller Juden gleich, da Juden andere Erwerbsmöglichkeiten in der Regel versagt waren, was der Graf auch beabsichtigte. Denn Graf Eitelfriedrich I. von Hohenzollern-Hechingen wollte, dass er Juden "in Antretung der Regierung nit mehr sehen,.. nit mehr gedulden wöllen" und verfügte: "dieselbigen abgeschafft."[2]

Die zweite jüdische Gemeinde

Sterne an der Decke der Synagoge Hechingen, Foto: M. Werner

Fürst Eitelfriedrich II. von Hohenzollern-Hechingen hingegen erlaubte im Jahr 1634 wieder Juden die Ansiedlung.

"Gelbes Ringle" auf der Kleidung eines Juden, Markus zum Lamm (1544 - 1606), Heidelberg, "Jetzige Tracht der Juden zu Worms",  2. Hälfte 16. Jh., Aquarell
"Gelbes Ringle" auf der Kleidung, 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts

Er stellte ihnen einen Judenschutzbrief aus, der ihm durch das jährlich gezahlte Schutzgeld wirtschaftliche Vorteile verhieß.

 

Gegen diese zweite Gemeinde, die in der 1. Hälfte des 17. Jahrhunderts erstand, ist im Jahr 1643 ein von christlichen Hechingern ausgehender Pogrom - also gewaltsame Ausschreitungen - zu verzeichnen.

 

Der Fürst erinnerte sieben Jahre später die Juden daran, dass sie "gelbe Ringle uf ihren Klaidern tragen" müssen, damit man sie sofort als Juden erkennt.[3] 

Der Galgen auf dem Galgenberg Hechingens, Kupferstich von Matthäus Merian, um 1650, Auschnitt, gemeinfrei
Der Galgen auf dem Galgenberg Hechingens, Kupferstich von Matthäus Merian, um 1650, Ausschnitt

Um 1650 erhielt die Gemeinde die Erlaubis, einen Friedhof am Galgenrain zwischen Hechingen und Sickingen zu errichten.

 

Rabbiner Dr. Samuel Mayer schrieb später hierzu: "Als sie einen Todten zu begraben hatten, und sie um Einräumung eines Grundstückes zum Begräbnisplatze baten, wurde ihnen ein Rasen auf einem eine 1/2 Stunde von hier entfernten Hügel neben dem Galgen, der dort errichtet war, zu diesem Zweck zugewiesen. Demütig beugten sie sich unter das Joch der Schande, welche durch den Hohn der Bürger noch vermehrt wurde...Der Gottesacker, genannt: 'das Haus des Lebens' ist noch an demselben Orte, und die Spuren des Hochgerichtes sind noch sichtbar."[4]

Der jüdische Friedhof am Galgenrain im Jahr 1787, mit freundl. Genehmigung aus: Otto Werner: Synagogen und jüdischer Friedhof in Hechingen, Hechingen 1996, Seite: 90.
Der jüdische Friedhof am Galgenrain im Jahr 1787, mit freundl. Genehmigung aus: Otto Werner: Synagogen und jüdischer Friedhof in Hechingen, Hechingen 1996, Seite 90

Beide Maßnahmen, sowohl die gelben Ringe an der Kleidung, als auch die Platzierung des jüdischen Friedhofes an den Galgenberg bzw. Galgenrain, diskriminierten die Juden Hechingens stark. 

Der Fürst von Hohenzollern-Hechingen erhielt im Jahr 1743 von den Hechinger Juden mehr Bargeld als von der übrigen Stadtbevölkerung. Die Juden standen gegen Zahlung von Schutzgeld - z.B. jährlich 10 Gulden pro Haushaltung - und anderen Abgaben unter dem Sonderrecht eines befristeten Schutzbriefes, den der Landesherr ihnen ausgestellt hatte.

Eine weitere diskriminierende Maßnahme war die Einrichtung eines Gettos in der Friedrichstraße außerhalb der Stadt.

 

Das Getto in der Friedrichstraße

Das Getto in der Friedrichstraße (rechts), in Bildmitte dieses Ausschnittes die Stadt Hechingen und der Zoller. Ausschnitt aus einem Kupferstich von J.H. Bleuler. - Aus: Otto Werner 1996: 24
Das Getto in der Friedrichstraße (rechts), in Bildmitte die Stadt Hechingen und der Zoller. Kupferstich von J.H. Bleuler, Ausschnitt

Fürst Joseph Wilhelm von Hohenzollern-Hechingen verwies die meisten Hechinger Juden, die ärmeren, in den Jahren 1752 und 1754 in ein Getto in die Friedrichstraße, einen Vorort von Hechingen, der sich heute am Stadtrand befindet. Dieses Getto bestand bis 1870. Es hatte eigene Gemeindeeinrichtungen wie Synagoge, Mikwe, Schlachthaus, Bäckerei und eine Herberge für durchreisende Juden.

Familie Kaulla

"Madame Kaulla", nach einem Gemälde im Besitz von Präf. Kaulla, Frankfurt a.M. - aus: Manuel Werner: Die Juden in Hechingen als religiöse Gemeinde. - In ZHG 20/1984, Seite 132, Abb. 1, gemeinfrei
"Madame Kaulla"

Mitte des 18. Jahrhundert wirkte am Fürstenhof ein Hoffaktor: Raphael Isaak aus Buchau, der Vater der berühmten "Madame Kaulla", die später ebenfalls als Hoffaktorin oder Hofjüdin wirkte. Hoffaktoren wurden vom Fürsten angestellt, um dessen Finanzgeschäfte zu perfektionieren. Die 1857 geborene älteste Tochter Chaile erwarb 1769 am Donaueschinger Hof das Patent als Hoffaktorin, darin wurde sie "Kaula Raphael aus Hechingen" genannt, später nur "Madame Kaulla". Seit 1770 war sie auch in Württemberg als Hoffaktorin tätig, 1779 schließlich am Hechinger Fürstenhof. Sie erwarb großen Reichtum und hohes Ansehen. Die jüdische Gemeinde Stuttgart verdankt ihr ihr Entstehen. Das Geldinstitut M. und J. Kaulla in Stuttgart wurde zur Württembergischen Hofbank, einem Vorläufer Deutschen Bank. Das Grabmal der Familie Kaulla auf dem jüdischen Friedhof Hechingen zeugt von der großen Bedeutung der "Kaullas" bzw. der "Kaulla'schen Familie".

Ihr Ansehen hatte auch positiven Einfluss auf die Hechinger Gemeinde. Rabbiner Samuel Mayer schrieb hierzu: "Endlich gestaltete sich ihr Geschick freundlicher und milder... Sie erhob sich aus dürftiger Niedrigkeit zur glänzenden Höhe, daß sie saß neben den Fürsten der Völker..."[5]

Neubau der Synagoge an der Stadtmauer und eigene Rabbiner

Rabbiner Dr. Samuel Mayer im Alter von 40 Jahren in Amtstracht. Lithographie von A. Ellinger, 1847. - Aus: Manuel Werner: Die Juden in Hechingen als religiöse Gemeinde, Teil 2, in: ZHG 108/1985
Rabbiner Dr. Samuel Mayer in Amtstracht

Im Jahr 1767 wurde die Synagoge an der Stadtmauer, in der heutigen Goldschmiedstraße, neu errichtet.

1784 hatte die Gemeinde mit Löw Aach einen eigenen Rabbiner. 1830 errichtete die Gemeinde ein Gemeinde- und Schulhaus neben der Synagoge, 1834 stellte sie den Rabbiner Dr. Samuel Mayer an, der sie in Richtung des Reformjudentums prägte. Dieser letzte Rabbiner Hechingens hatte einen guten Ruf als Kanzelredner, Schriftsteller und Theologe. Als einziger Rabbiner in Deutschland übte er zusätzlich den Rechtsanwaltsberuf aus.

Im Jahr 1842 ist die höchste jüdische Einwohnerzahl zu verzeichnen. 809 Einwohner, das heißt ein Viertel der Hechinger Bevölkerung, war jüdisch.

Staatsbürgerlicher Status

 

Nach der Revolution von 1848 ging das Fürstentum Hohenzollern an Preußen über. Damit werden die Juden staatsbürgerlich de jure gleichgestellt. Nach der Reichsgründung 1871 wurden Juden auch rechtlich und politisch de jure gleichgestellt. Doch erst 1901 erhielten Juden das aktive und das passive Wahlrecht für städtische Gremien und einige gehörten seitdem dem Hechinger Stadtrat an.

Industrialisierung

Nachdem im Jahr 1850 Hohenzollen an Preußen übergegangen war, gründeten jüdische Unternehmer erste Industriebetriebe in Hechingen. Mit der Firma Baruch & Söhne begann die Industrialisierung in Hechingen.

Gleichberechtigtes Leben oder scheinbare Normalität?

Rabbinatsverweser Leon Schmalzbach mit Tochter Ruth, um 1925. - Mit freundl. Genehmigung aus: Otto Werner: Synagogen und jüdischer Friedhof in Hechingen, Hechingen 1996, Seite: 179 (Privatsammlung)
Rabbinatsverweser Leon Schmalzbach mit Tochter um 1925, Privatsammlung Otto Werner, alle Rechte vorbehalten

Bei der Einweihung der Hechinger Kriegergedenkstätte hinter der Stiftskirche am 29. Oktober 1932 sagte Rabbinatsverweser und Religionslehrer Leon Schmalzbach: „Hier hat sich immer ein friedliches Zusammenleben, gegenseitiges Einstehen und menschliche Hilfsbereitschaft bei allen Glaubensbekenntnissen gezeigt. Und wir Juden, die seit vielen Jahrhunderten in dieser Stadt ansässig sind, haben dies schöne Verhältnis der Volksverbundenheit so selbstverständlich gefunden wie unsere Mitbürger.“[6]

NS-Zeit

Die demolierte Hechinger Synagoge 1938, Foto: www.foto-keidel.de. - Aus: Manuel Werner: Die Juden in Hechingen als religiöse Gemeinde, Teil 2, in: ZHG 108/1985
Die demolierte Hechinger Synagoge 1938, Foto: www.foto-keidel.de

1933 postierten sich SA-Männer vor jüdischen Geschäften. War in Hechingen bereits 1935 eine "Rassentrennung" an Hechinger Schulen vorgesehen, wurde sie 1938 durchgeführt. 1938 und 1939 wurden die jüdischen Geschäfte und Firmen "arisiert", in der Nacht vom 9. auf 10. November demolierten Hechinger SA-Männer die Inneneinrichtung der Synagoge. Frühmorgens wurden jüdische Männer und als jüdisch eingestufte Hechinger verhaftet und fünf davon vorübergehend in das KZ Dachau überführt. Darunter war auch Rabbinatsverweser Leon Schmalzbach.

Judenstern, gemeinfreie Abbildung
"Judenstern", Foto: Zserghei, gemeinfreie Abbildung

Ein großer Teil der 1933 in Hechingen lebenden 105 Juden "wanderte aus", d.h. floh vor der Nazi-Dikatutur und der sich stetig verschärfenden Ausgrenzung und Verfolgung. Am 27. November 1941 wurden die ersten Hechinger Juden "in den Osten evakuiert", d.h. in das Lager Jungfernhof bei Riga überführt. Die direkt aus Hechingen "Deportierten" kamen alle um. Am Vorabend dieser "Deportation" brachte sich Marie Levi aus Verzweiflung mithilfe ihres Gasherdes um. Die von Hechinger Nazis wegen beibehaltenen Grüßens mit "Grüß Gott" statt mit "Heil Hitler" aus dem Schuldienst entfernte Marie Beck beobachtete die "Abführung" der elf Hechinger Juden im Zuge dieser Deportation "durch die Ladenlatten"[7], war 1981 bereit, die Mauer des Schweigens zu brechen und teilte mit: "Ich werde es nie vergessen, wie der junge Hochheimer [Otto Hofheimer], als sie an unserem Haus vorbeikamen,... mit der einen Hand die Tränen abwischte, mit der anderen Hand sein Töchterchen führte, das eine Puppe im Arm trug. ... Man hätte aufschreien können vor weh, beim Anblick dieser armen, weinenden Menschen..."[8].

In der Zeit des Nationalsozialismus wurden 14 der bereits mindestens seit 1933 in der Stadt wohnenden 105 Juden oder als jüdisch eingestuften Bürger von Hechingen aus deportiert und ermordet (KZ Jungfernhof bei Riga, Getto Izbica, Gettolager Theresienstadt), einer wurde in das KZ Welzheim eingeliefert und im KZ Mauthausen ermordet, und mindestens 14 der Weggezogenen fielen anderswo der Deportation zum Opfer.[9] Damit erlosch die jüdische Gemeinde Hechingen, wenngleich vier Juden in Hechingen die Shoa überlebten.

 

Die einzige aus Hechingen stammende Überlebende der KZs und Vernichtungslager schreibt 1945 in einem Brief: "Ich weiß nicht, ob sie wussten dass ich in Stuttgart geheiratet habe und zwar ganz kurz vor der Evakuirung und kam mit meinem lieben Mann am 27. Nov. 1941 weg nach Riga... mein Mann ... ist ... von den Schweinen der S.S. noch zwei Tage vor der Befreiung ... erschossen worden... Pro Tag 100 Gramm trockenes Brot und 1 Liter Wassersuppe und das bald vier Jahre und die ewige Angst vor Erschiessungen, Erhängen, Krematorium, usw. Wo sind die Angehörigen und so war es Tag für Tag. Statt Essen und Schlafen - Schläge! ... Wo meine Lieben alle sind, weiss ich nicht und besitze gar nichts mehr. Wir hatten nur noch Läuse und Fetzen..."[10]

Vertreibung, Misshandlung und Vernichtung jüdischer Bürger Hechingens, , Detail aus dem Rathausbrunnen Hechingen,  Bildhauer: Klaus Ringwald, Guss: Hans Mayr, Foto: Manuel Werner
Vertreibung, Misshandlung und Vernichtung jüdischer Bürger Hechingens, Detail aus dem Hechinger Rathausbrunnen, Bildhauer: Klaus Ringwald, Guss: Hans Mayr, Foto: Manuel Werner

Nach der NS-Zeit fanden bislang vier Beerdigungen auf dem jüdischen Friedhof am Galgenrain statt: Zwei der dort Bestatteten, Flora und Arthur Fauser, hatten zur Nazizeit in Hechingen gewohnt und ein weiterer, Dr. Ernst Rosenfeld, war in einem kleinen Lagerraum in Hechingen von mutigen Menschen versteckt worden, nachdem ihm 1943 die Flucht aus dem Lager Görlitz gelungen war. Nicht einmal die eigene Tochter Ruth hatte gewusst, dass ihr Vater in dem Haus versteckt war, in dem auch sie lebte. Ein vierter Grabstein, der 2003 errichtet wurde, trägt einen ostslawischsprachigen Namen: Dmitriy Markonikov.

Versuch einer dritten Gemeinde

Ab dem Jahr 2003 wurde die Synagoge von jüdischen Kontingentflüchtlingen aus Nachfolgestaaten der Sowjetunion, die nach Hechingen zugezogen waren, wieder gelegentlich als jüdisches Gotteshaus genutzt. Die Etablierung einer dritten jüdischen Gemeinde, einer Zweigstelle der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württembergs (IRGW), rückte in greifbare Nähe. Es kam aber nach vielen Wegzügen von Zuwanderern jüdischen Glaubens kaum mehr ein Minjan zustande.

[1]Vgl. Casimir Bumiller: Juden in Hechingen. Geschichte einer jüdischen Gemeinde in neun Lebensbildern aus fünf Jahrhunderten. Katalog zur Dokumentation in der Alten Synagoge Hechingen, Hechingen 1991, S. 18. 

[2]Zitiert nach: Casimir Bumiller: Juden in Hechingen. Geschichte einer jüdischen Gemeinde in neun Lebensbildern aus fünf Jahrhunderten. Katalog zur Dokumentation in der Alten Synagoge Hechingen, Hechingen 1991, S. 20.

[3]Memoriale vom 28. Januar 1650, Lagerort: StAS Ho 1 C II 6f., zitiert in: Maren Kuhn-Rehfus: Das Verhältnis von Mehrheit und Minderheit am Beispiel der Juden in Hohenzollern, ZHG 14 (1978), S. 27 

[4]Zitiert nach: Manuel Werner: Die Juden in Hechingen als religiöse Gemeinde, Teil 1, ZHG 20 (1984), S. 130

[5]Zitiert nach: Manuel Werner: Die Juden in Hechingen als religiöse Gemeinde, Teil 1, ZHG 20 (1984), S. 161

[6]Zitiert nach: Otto Werner: Leon Schmalzbach (1882-1942). Lehrer und Rabbinatsverweser in Hechingen, ZHG 16 (1980), S. 140

[7]Zitiert in: Manuel Werner: Die Juden in Hechingen als religiöse Gemeinde, Teil 2, ZHG 21 (1985), S. 161, die Niederschrift von Marie Beck erfolgte für dieses Werk bereits am 16.12.1981 als Brief an Karl Hirt.

[8]Ebenda

[9]Zahlen nach Otto Werner: Deportation und Vernichtung hohenzollerischer Juden. Hechingen 2011, S. 128f.

[10]Zitiert nach Otto Werner: Auch das Erinnern hat ein Gewissen. Deportation der Juden aus Württemberg und Hohenzollern vor 60 Jahren. - In: Verein Alte Synagoge Hechingen; Gesprächskreis Ehemalige Synagoge Haigerloch e.V. (Hrsg.), Robert Frank et al. (Aufsatzsammlung): „Evakuiert nach dem Osten”: Deportation der Juden aus Württemberg und Hohenzollern vor 60 Jahren, Haigerloch 2001, S. 62f.

Verwendete Quellen:

  • Manuel Werner: Die Juden in Hechingen als religiöse Gemeinde. - In: Zeitschrift für Hohenzollerische Geschichte (ZHG). Teil 1: 107 (1984), S. 103-213, Teil 2: 108 (1985), S. 49-169.
  • Otto Werner, Die jüdische Gemeinde in Hechingen bis zum Jahr 1933. - In: 1200 Jahre Hechingen, Beiträge zur Geschichte, Kunst und Kultur der Stadt Hechingen, hrsg. von der Stadt Hechingen, Hechingen 1987, S. 177-197
  • Otto Werner, Die Juden in Hechingen während der Zeit des Nationalsozialismus. - In: 1200 Jahre Hechingen, Beiträge zur Geschichte, Kunst und Kultur der Stadt Hechingen, hrsg. von der Stadt Hechingen, Hechingen 1987, S. 199-215
  • Casimir Bumiller: Juden in Hechingen. Geschichte einer jüdischen Gemeinde in neun Lebensbildern aus fünf Jahrhunderten. Katalog zur Dokumentation in der Alten Synagoge Hechingen, Hechingen 1991
  • Otto Werner: Synagogen und jüdischer Friedhof in Hechingen, Hechingen 1996
  • Otto Werner: Jüdisches Hechingen. Haigerloch 2000
  • Otto Werner: Alte Synagoge Hechingen, Haigerloch 2007
  • Otto Werner: Deportation und Vernichtung hohenzollerischer Juden, Hechingen 2011

Text: Manuel Werner, Nürtingen, alle Rechte vorbehalten!

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Themen: Synagoge Hechingen, Alte Synagoge Hechingen, Juden Hechingen, Juden in Hechingen, Geschichte der Juden in Hechingen, inhaltlich verantwortlich/Text: Manuel Werner

Bildlizenzen:

 

"Gelbes Ringle" auf der Kleidung eines Juden, Markus zum Lamm (1544 - 1606), Heidelberg, "Jetzige Tracht der Juden zu Worms",  2. Hälfte 16. Jh., Aquarell, gemeinfrei/Public domain

Abzeichen "Judenstern", Foto  Zserghei, gemeinfrei (GNU-Lizenz)